Am 07.05. trafen sich bei kühlem, aber trockenen Maiwetter insgesamt 14 Mitglieder und Gäste in Fritzlar an der Eder, um gemeinsam die Fischzucht Rameil zu besichtigen. Dabei erhielten die Teilnehmenden von Henrik Rameil interessante Einblicke in einen modernen Familienbetrieb, der traditionelle Fischzucht mit nachhaltiger Technik und hochwertiger Verarbeitung verbindet.
Henrik Rameil steht mit seinem Familienbetrieb in fünfter Generation für nachhaltige Fischzucht, regionale Qualität und handwerkliche Verarbeitung auf höchstem Niveau. Das Unternehmen beschäftigt rund zehn Mitarbeitende und vereint traditionelle Fischwirtschaft mit moderner Technik und gastronomischer Spezialisierung.
Die eigene Fischaufzucht beginnt in Niedenstein, wo die Jungfische ihr erstes Lebensjahr in frischem Quellwasser verbringen. Anschließend werden sie nach Fritzlar umgesetzt, wo sie in insgesamt 18 von Ederwasser durchströmten Teichen heranwachsen. Täglich fließen dort rund eine Million Liter frisches Wasser durch die Anlagen. Nach etwa zwei bis drei Jahren erreichen die Forellen ihre Schlachtreife.
Für die Gastronomie werden die Forellen mit einem besonderen Schmetterlingsschnitt verarbeitet, wodurch sie nahezu grätenfrei serviert werden können und dennoch Kopf und Schwanz behalten. Die dafür eingesetzte Spezialmaschine ist seit rund 14 Jahren im Betrieb und kostet heute etwa 140.000 Euro. Diese Verarbeitungsform ermöglicht eine hochwertige Präsentation und wird besonders in der Gastronomie geschätzt.
Neben der Forellenzucht betreibt der Familienbetrieb auch einen großen Karpfenteich. Darüber hinaus werden Lebendfische für Vereine, Angelanlagen und Kommunen zum Wiederbesatz verkauft. Mit drei eigenen LKWs, ausgestattet mit Spezialtanks, erfolgt die Auslieferung bundesweit.
Der Betrieb verbindet damit regionale Verwurzelung, verantwortungsvolle Fischzucht und moderne Verarbeitungstechniken zu einem Familienunternehmen mit überregionaler Bedeutung.
Nach dem interessanten Besuch ließen wir den Tag gemeinsam im Restaurant Zum Büraberg in Fritzlar-Ungedanken bei sehr leckerem Forellenessen ausklingen und konnten die vielen besonderen Eindrücke noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen.
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