Jahresfahrt nach Straßburg und ins Elsass

WKK auf großer Fahrt in eine der schönsten Städte Europas

Vom 20. bis 22. September waren 26 Mitglieder und Gäste des WKK auf großer Fahrt unterwegs in den Nordosten Frankreichs mit dem Ziel Straßburg und einem Abstecher ins Elsass. Die Stadt Straßburg, unmittelbar an der Grenze zu Deutschland gelegen, verbindet in ihrer Kultur und Architektur deutsche und französische Einflüsse. Das Elsass mit seinen vielen romantischen Ortschaften und jahrhundertealten Fachwerkhäusern sowie einladenden Weinlandschaften, ist sicherlich eine der landschaftlich schönsten Regionen Frankreichs.

Früh am Freitag ging es mit dem Bus über Frankfurt in den Süden. Nach dem traditionellen Frühstück unterwegs (das wieder hervorragend und bestens von Rita Schopf organisiert wurde), erreichten wir unser Zielhotel im Zentrum Straßburgs gelegen, kurz nach Mittag. Um 15:00 Uhr starteten wir zu unserer Stadtführung. Über zwei Stunden waren wir in der Altstadt unterwegs und konnten sowohl das Münster als auch das beeindruckende Gerberviertel besuchen. Seit 1988 ist die Altstadt Unesco-Weltkulturerbe, ergänzt in 2017 um die Ende des 19. Jahrhunderts entstandene wilhelminische Neustadt. Eine beeindruckende Führung mit einer sehr kompetenten Stadtführerin, brachte uns Straßburg mit seiner vielfältigen und wechselhaften Geschichte näher. Zum Ausklang am Abend dann ein deftiges elsässisches Abendessen in dem direkt gegenüber dem Münster gelegenen Traditionsrestaurant „Caveau Gurtlerhoft“.

Am Samstag nach dem gemeinsamen Frühstück stand ein Ausflug in das Elsass auf dem Programm. Unser erstes Ziel war die hoch über dem Rheintal liegende Hochkönigsburg. Die Burganlage aus dem 12. Jahrhundert wurde in der wilhelminischen Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts aufwändig restauriert und ist sicherlich eine der Vorzeigeburgen in Mitteleuropa. In der heutigen Zeit ist die Hochkönigsburg, mit über einer halben Million Besuchern jährlich, einer der am häufigsten besuchten Touristenziele Frankreichs. Bei einer interessanten und spannenden einstündigen Führung konnten wir auch das Innere der Burganlage besuchen. Danach ging es weiter in das nahe gelegene Riquewihr, der Perle der elsässischen Weinstraße. Die Stadt wurde wegen ihres unversehrt erhaltenen, fast 500 Jahre alten Stadtbildes, zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs ernannt. In Riquewihr hatten wir noch Zeit zum Mittagessen und einer Weinprobe, bevor es zu unserem nächsten und letzten Ziel auf unserer Elsass-Tour nach Kaysersberg ging. Kaysersberg, am Fuße der Vogesen gelegen, gilt als einer der romantischsten Orte in der Region. Am späten Nachmittag fuhren wir zurück nach Straßburg und zum Flammkuchenessen wieder ins „Caveau Gurtlerhoft“. Bei angenehmen Temperaturen beschlossen wir den Abend in einem Weinlokal auf dem Place Gutenberg, unweit des Münsters.

Zum Abschluss am Sonntag gab es noch eine Bootsfahrt auf der Ill. Hierbei konnten wir Straßburg nochmals aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. Die Fahrt führte uns einmal rund um die historische Altstadt, immer wieder mit Blicken auf die zum Teil futuristischen Gebäude der zahlreichen europäischen Einrichtungen, die ihren Sitz in Straßburg haben. Stellvertretend sollen hier nur der Europarat, das Europaparlament und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte genannt werden.

Nach dem Mittag ging es dann zurück in den „hohen Norden“. Es war eine beindruckende Jahresfahrt, die alle Teilnehmer begeisterte und uns neben kulturellen Highlights Straßburgs auch das Elsass näher gebracht hat. Alle kamen gegen 19:00 Uhr dank des souveränen Busfahrers Jörg Körper wieder gut in Kassel an.